Lebenszyklus der Empfänger
Was passiert, wenn ein Empfänger vor der Tresor-Öffnung verstirbt, ablehnt oder verschwindet?
Tod eines Empfängers
Wird über dieselben 4 Verifizierungswege erkannt wie bei Ihnen selbst. Der Empfänger wird automatisch aus der Gleichung genommen und das Quorum neu ausbalanciert. Stirbt der Testamentsvollstrecker vor Ihnen, entfällt seine zwingende Zustimmung.
Anhaltendes Schweigen (Abwesenheitsvermutung)
Meldet sich ein Empfänger über einen von Ihnen konfigurierbaren Zeitraum (standardmäßig 180 Tage) nicht mehr bei leggit an, wird er als «vermutlich abwesend» markiert und automatisch aus der Gleichung genommen. Das verhindert, dass ein nicht erreichbarer Empfänger das Verfahren blockiert.
Ausdrückliche Teilnahmeverweigerung
Ein Empfänger kann die Teilnahme an der Freigabe ausdrücklich verweigern. Sofortiger Ausschluss aus der Gleichung und Neuausgleich des Quorums. Verweigert der Testamentsvollstrecker, wartet der Tresor auf eine Entscheidung eines leggit-Operators.
Mindestschwelle Lebender
Sterben oder verweigern zu viele Empfänger, fällt das effektive Quorum unter eine von Ihnen festgelegte Schwelle (standardmäßig 2). Der Tresor geht dann in den Status «gesperrt — Operator-Entscheidung» über und ein leggit-Operator validiert die Freigabe manuell im eingeschränkten Modus.